
Vor der Kulisse der friulanischen Dolomiten liegt das Colvera-Tal und in seinem Herzen das Dorf Poffabro, das 2002 zu einem der schönsten Dörfer Italiens gekürt wurde. Poffabro hat weniger als 200 Einwohner, zieht aber jedes Jahr 20.000 Besucher an, die von der Schönheit des kleinen Dorfes, der Architektur der Häuser und der friaulischen und bäuerlichen Tradition, die es prägt, angezogen werden. Auch die Veranstaltungen ziehen viele Besucher an, vor allem „Poffabro, presepe tra i presepi“ (Poffabro, eine Krippe unter den Krippen), das zur Weihnachtszeit stattfindet.
Wenn man unter den engen Steinbögen des Dorfes hindurchgeht, kommt man in kleine Innenhöfe, in denen die aneinander gelehnten Steinhäuser lange Holzbalkone haben. Dies ist die typische ländliche Architektur des Dorfes und des Colvera-Tals.
In Poffabro sind die Traditionen noch lebendig und werden an neue Generationen weitergegeben. Das Gleiche gilt für das Handwerk mit seinen Artefakten, typischen Gegenständen und den berühmten friaulischen Scarpets.
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In dem Dorf sind etwa 300 Krippen aufgestellt, im Vergleich zu den 180 Einwohnern von Poffabro. Die Weihnachtsveranstaltung heißt „Presepe tra i presepi“, denn es scheint fast so, als würde das Dorf selbst eine Krippe darstellen, mit seinen bescheidenen Stein- und Holzhäuschen in ländlicher Umgebung. Die Krippen werden Mitte Dezember aufgestellt und sind bis zum 12. Januar zu sehen.
Poffabro ist ein kleines Dorf, aber voller Vitalität und Ereignisse. Im Juli findet hier die „Brocante“ statt, eine Zirkusveranstaltung, und, ebenfalls im Juli, die Feierlichkeiten von San Liberale. Im September nimmt Poffabro zusammen mit dem benachbarten Frisanco an den Open Countries teil. Mehrmals im Jahr finden musikalische Veranstaltungen und Ausstellungen von lokalem Kunsthandwerk statt.
Die Stellplätze befinden sich an der Straße nach Poffabro, daher ist das Parken im Dorf nicht möglich. Es ist jedoch möglich, mit dem Auto auf den Platz zu fahren, um diejenigen abzusetzen, die nicht zu Fuß gehen können/wollen.
In Poffabro ist jede Jahreszeit perfekt für einen Besuch. Im Frühling explodieren die Dorfstraßen mit Geranien; im Sommer werden sie zu einem kühlen Ausflugsziel; im Herbst werden sie mit Holz und Obst geschmückt. Schließlich ist der Winter mit seinen 300 Krippen magisch.
Nicht weit vom Dorf entfernt, mitten im Wald, liegt das Kloster Santa Maria, wo die Nonnen mit Hingabe Marmeladen, Seife, Liköre, Salben und Kräutertees aus den Früchten und Kräutern der umliegenden Natur herstellen.
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